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21.11.2011

Minox BN 7x50 DCM

Text und Fotos: Dieter Wanke

Auf der boot Düsseldorf 2011 hat Minox die Fachwelt mit einer neuen Nautik-Linie überrascht. Doch die Markteinführung ließ noch auf sich warten. Nun ist mit dem BN 7x50 DCM auch das leistungsfähigste Produkt der neuen Marineferngläser im Handel. Wir haben geprüft, was der Funktionsriese zu bieten hat.

Die Marke Minox wurde durch die weltbekannten Spionagekameras im Hosentaschenformat zur Legende. Die Mini-Knipsen waren damals das innovativste Produkt in diesem Segment und lange unerreicht. Doch die Zeiten sind längst vorbei. Seit fast 20 Jahren ist Minox auch ein bedeutender Hersteller von Ferngläsern. Da neue Ideen wohl zu den Stärken der Tüftler aus Wetzlar gehören, hat man nun im Wassersport-Bereich eine Marktlücke entdeckt. Innovative Produkte gab es im Segment der Marineferngläser länger nicht mehr. Die Einführung von Kompass oder Strichplatte ist lange her. Zuletzt konnte Platzhirsch Steiner mit seiner kompakten Serie von Marineprodukten den Markt etwas aufmischen. Der Ansatz von Minox ist ganz anders. Funktionalität durch moderne Elektronik lautet das Stichwort. Zwar ist ein elektronischer Kompass in Marineferngläsern nicht neu, aber auf dem Markt eher selten anzutreffen. Vielleicht, weil bisher kaum mehr geboten wurde als bei analogen Modellen. Doch Minox geht hier andere Wege. Mit moderner Mikroelektronik lässt sich auf minimalem Platz deutlich mehr unterbringen. Und so ziehen beim BN 7x50 DCM gleich mehrere Funktionen in das Fernglas ein, die es bisher nicht gab. Ob Luftdruck, Temperatur, Höhenmesser oder Stoppuhr, alles ist im neuen Boliden abrufbar. Auch eine elektronische Strichplatte kann eingeblendet werden. Damit verfügt das neue Marineglas über einen bisher nirgends realisierten Leistungsumfang und hat bei den Features - in diesem Segment - die Nase vorn.

Den ganzen Bericht lesen Sie in Skipper 12/2011